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News

19.02.2026

Wir gedenken den Opfern des rassistischen Anschlags von Hanau

Hanau: Wir gedenken
Hanau: Wir gedenken

Heute vor sechs Jahren starben in Hanau bei einem rassistischen Anschlag neun Menschen. Ibrahim Akkuş starb vor wenigen Wochen an den Spätfolgen seiner Schussverletzungen.

Unmittelbar danach gründete sich die Initiative 19. Februar Hanau. Ihr Ziel: Das Gedenken an die ermordeten Freund*innen und Angehörigen lebendig zu halten. Kein Vergeben, kein Vergessen bis zur lückenlosen Aufklärung. Es ist dem politischen Engagement der Menschen vor Ort zu verdanken, dass das Versagen der Polizei und die rassistischen Strukturen im Fall von Hanau heute offen auf dem Tisch liegen.

Rechter Terror hat Kontinuität in Deutschland. Das muss man sich tagtäglich vergegenwärtigen. Genau wie in Hanau zeigte sich auch beim Umgang mit den Mordanschlägen des NSU oder den rassistischen Anschlägen der 90er Jahre in Rostock-Lichtenhagen, in Mölln oder in Solingen der Unwille des Staates, Menschen vor rechtem Terror zu schützen.

Beim Kampf gegen Rassismus kann sich niemand auf den Staat verlassen. Genau wie wir organisieren sich tausende Menschen, damit rassistische Morde wie die in Hanau nie wieder seien.

Wir gedenken
Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin und Ibrahim Akkuş.

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22.04.2026, 18:00

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