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Publikationen

Her mit dem Schönen Leben!

Her mit dem Schönen Leben!

Köln, 14. September 2002

Man muss nicht immer auf Karneval warten, um die Kölner Innenstadt auf den Kopf zu stellen. Am 14. September setzten sich schon kurz nach Mitternacht überall in der Republik die ersten Busse in Bewegung: 40 000 FreibeuterInnen enterten die Domstadt! Unter dem Motto "Her mit dem schönen Leben - Eine andere Welt ist möglich" stellten die Gewerkschaftsjugenden die Forderung nach qualifizierten Ausbildungsplätzen für alle, die Situation an den Berufsschulen und den Anspruch auf Weiterbildung in den Vordergrund ihres diesjährigen Aktionsfestivals. Wie das alles und noch viel mehr möglich gemacht werden soll, erklärte ein über den Rhein gespanntes Transparent: "Jetzt wird umverteilt!" Umverteilung war dann auch die zentrale Botschaft der dezentralen Innenstadtaktionen am Vormittag die Falkengruppen mit Blauhemd und roter Fahne immer mittenmang - genauso wie des großen Showdowns an der Frankenwerft: Zwei große Rheinschiffe choreographierten den Klassenkampf FreibeuterInnen aus Schulen und Betrieben enterten den großen Kahn, auf dem bis eben Großkapital, Arbeitgeber und wohl auch "der Neoliberalismus" den Kurs vorgegeben hatten und steuerten radikal um. In den anschließenden langen, bunten und lauten (z.T. technowummernden) Demo-Zug reihten sich auch die Leute von den Auftaktkundgebungen der Bündnispartner aus der Friedensbewegung und dem globalisierungskritischen Attac-Netzwerk ein. Die Forderungen für Rechte junger ArbeitnehmerInnen erfuhren ihre notwendige Rundung: Internationale Solidarität! - Gegen den Krieg! Eine Woche vor der Bundestagswahl leuchtete auch immer wieder "Stoppt Stoiber" auf. Später, als wir uns sicher waren, nach ausgiebiger Waldwanderung dort zu sein, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, entschädigte auf den Jahnwiesen ein vielfältiges Musikprogramm mit Stars und Sternchen von den Brings-Brüdern über Die Firma und Such a Surge ("Gegen den Strom") bis zum Brothers-Keepers-Projekt afrodeutschen HipHopper BANTU, die wir schon von unserem Pfingstcamp kannten, Flame, Samy de Luxe u.a. Ein lauter und fröhlicher Tag ging Ende, die müden und mitunter bierseligen FreibeuterInnen den roten Kopftüchern enterten nur noch den Busparkplatz. Erstmal.


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